Michael Rensing

Als Michael Rensing im Jahr 2000 als Jugendspieler zum FC Bayern München geht, verfolgt er das Ziel, die Nachfolge von Oliver Kahn anzutreten. Eine Zeit lang sieht es so aus, als würde sein Traum in Erfüllung gehen. Vor allem in seinen zehn Champions League Einsätzen zeigt er, dass er das Potenzial zum Weltklassetorhüter hat. Doch es kommt anders: Trotz hervorragender Leistungen stimmt die Chemie nicht zwischen Rensing und dem FCB und er verlässt den Verein an der Säbener Straße.

Um sich fit zu halten, trainiert er in Garching mit Torwarttrainer Daniel Weber. Es dauert nicht lange, bis ein Angebot vom FC aus Köln vorliegt, wo Rensing von 2010 bis 2012 zwischen den Pfosten steht. Doch auch die Zeit in Köln nimmt kein glückliches Ende. Rensing, der auch bei den Geißböcken zeitweise Weltklasse-Leistungen zeigt, kann den Abstieg des Traditionsklubs nicht verhindern. Als der Verein einen Neuanfang sucht, fällt Publikumsliebling Rensing den Budgetkürzungen zum Opfer.

Doch zum Glück gibt es da noch Daniel Weber. Während der gemeinsamen Zeit bei den Bayern entsteht eine tiefe Freundschaft und so kann sich Rensing durch seinen Privattrainer in Form halten und regelmäßig intensiv trainieren.

Es folgt eine kurze Zeit als Nummer 2 in Leverkusen, was aber bei weitem nicht Rensings Qualität entspricht. Schließlich nimmt er ein Angebot von Zweitligist Fortuna Düsseldorf an. Nach einem Jahr Konkurrenzkampf mit Fabian Giefer hat sich Rensing in dieser Saison wieder die „Nr.1“ erarbeitet und seinen Vertrag bis 2017 verlängert.

1x1SPORT durfte Michael Rensing und Daniel Weber bei einer ihrer Trainingseinheiten über die Schulter schauen. Herausgekommen sind sieben Übungen, mit denen Du das Training eines Weltklassetorhüters in Deinen Sechzehzner holen kannst.

Torwarttraining mit Michael Rensing: Die Sitzwaage