Konzentrationsübung mit Bällen für junge Sportler & Schüler

Mal wieder Unruhe und Chaos im Training (oder Sportunterricht)? Wenn keine Übung so richtig funktionieren will, liegt das oft an mangelnder Konzentration der Kids. Es gibt einfach so Tage! Mit dieser Übung könnt ihr Eure Schützlinge wieder etwas beruhigen und ihnen zu neuer Konzentration und Fokussierung verhelfen. Und den Kopf müssen sie auch einschalten…

Bälle werfen
Am Anfang wird die Reihenfolge festgelegt.

Es werden etwa 8 bis 10 Spieler benötigt. Sie stellen sich kreisförmig auf und beginnen, sich mit den Händen einen Fußball zuzuwerfen. Die Wurfreihenfolge ist zunächst beliebig. Jeder Spieler, der einmal angeworfen wurde, hebt, sobald der Ball seine Hand verlassen hat, den Arm und darf in dieser Runde nicht mehr angespielt werden. Ist die Übung richtig verlaufen, befindet sich am Ende der ganze Kreis in dieser Hand-Position. Der letzte Spieler wirft den Ball nun zurück zum ersten und dieser wieder zu demjenigen, den er in der vorherigen Runde angeworfen hatte. Die Wurfreihenfolge ist ab jetzt anhand des ersten Durchgangs festgelegt. Dieser wird nun 3- bis 4-mal wiederholt.
Diese Grundübung wird nach und nach gesteigert: Je länger die Übung dauert, desto mehr Bälle kommen hinzu, wobei die Reihenfolge selbstverständlich noch immer gleich der anfänglichen ist. Die Kinder müssen nun 2, 3 oder sogar 4 Bälle im Auge behalten und sich immer stärker auf die Übung konzentrieren.
Beginnen die Spieler, ungenau und unsauber zu werfen, kann das Spiel auch kurz gestoppt, und ein Ball herausgenommen werden.
Wird die Gruppe unruhig und laut, ist dies ein Zeichen dafür, dass bei den Kindern ein Denkprozess beginnt. Ihre Konzentration wird angeregt, ein positiver Stress beginnt. Ihr Fokus liegt nun ganz auf der Übung.

Konzentration
Hier ist höchste Konzentration gefordert.

Durch die zusätzliche Einführung eines Tennisballs wird die Übung erneut gesteigert: Während die Kinder sich weiterhin Fußbälle in der Luft zuwerfen, wird der Tennisball nun per Hand im Uhrzeigersinn weitergegeben. Funktioniert das gut, kann auch gegen den Uhrzeigersinn ein zweiter, andersfarbiger kleiner Ball herumgegeben werden.
Wem das noch nicht genug ist, der kann nun auch am Boden einen großen oder kleinen Ball im Uhrzeigersinn zupassen lassen.

Wird die Übung richtig durchgeführt, so liegt die absolute Konzentration der Spieler auf der Übung; auch auf die folgenden Trainingsübungen können sie sich nun besser fokussieren.

Sollte die Übung nicht sofort funktionieren, ist das nicht schlimm. Es muss immer bedacht werden, dass die Übung vollkommen neu für die Spieler ist, vor allem wenn sie vorwiegend fußballspezifische Übungen gewohnt sind. Doch je öfter man diese Konzentrationsübung mit den Kindern versucht, desto mehr Routine bekommen sie. Mit zunehmenden Erfolgen wächst auch der Spaß an der Übung.

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