Sprache

Zum Abschluss dieser Reise durch die Welt der Ansprachen gehe ich darauf ein, wie Informationen in einer Ansprache vermittelt werden sollten. 

  1. Wähle eine einfache, zu deiner Zielgruppe passende Sprache

Es ist deine Aufgabe als Trainer, eine Sprache zu wählen, die für deine Spieler verständlich ist, sodass die Informationen auch tatsächlich bei diesen ankommen können. Oftmals sind Spieler eher eine einfache Sprache gewöhnt und können zudem mit Fremdwörtern (teilweise) nichts anfangen. Hinzu kommt, dass, wie bereits in den vorherigen Kapiteln angedeutet, die Aufnahme von Informationen bedingt durch die Stresssituation Wettkampf erschwert ist, was das Nutzen einer einfachen Sprache umso notwendiger macht.

  1. Nutze positive Formulierungen

Kommuniziere deinen Spieler, was sie tun sollen und nicht, was sie nicht tun sollen. Schließlich ignoriert unser Unterbewusstsein das Wörtchen nicht liebend gerne. Oder hast du jemals bei der allweitbekannten Aufgabe, nicht an den rosa Elefanten zu denken, tatsächlich nicht an diesen gedacht? Leider werden auch Verneinungen als Bild im Unterbewusstsein repräsentiert, sodass es Sinn ergibt, deinen Spielern bewusst zu kommunizieren, was du von ihnen erwartest (z.B. „den Spieler von innen nach außen lenken“ statt „den Spieler nicht von außen nach innen lenken“). 

  1. Sprich betont und abwechslungsreich

Eine eindimensionale Sprache ermüdet. Versuche daher, betont und abwechslungsreich zu sprechen, was den Spielern hilft, deiner Ansprache aufmerksam zu folgen und die verschiedensten Sinne anzusprechen. Nutze für dich passende Formulierungen wie z.B. „Schmeckt ihr auch schon…?“ oder „Ich spüre, dass…!“

  1. Suche den Blickkontakt zu seinen Spielern und sprich sie namentlich an

Durch die Umsetzung dessen wirst du merken, wie du erfolgreich die Aufmerksamkeit deiner Spieler binden kannst. Versuche zudem, deinen Blick immer wieder durch die Reihen schweifen zu lassen, sodass sich auch wirklich jeder Spieler angesprochen fühlt.