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Formationen mit Viererabwehrkette

Formation 4‑5‑1

Variante 4‑6‑0

In dieser ungewöhnlichen, weil stürmerfreien Variante sind die Innenverteidiger fast ausschließlich mit dem Verhindern von Torchancen betraut, die Außenverteidiger decken die Flügel ab und wagen sich bei eigenem Ballbesitz mit nach vorne.

Vier der sechs Mittelfeldspieler sind etwas offensiver ausgerichtet und stoßen bei Ballgewinn schnell in die Lücken, um einen Konter zu fahren. Die beiden zentralen und einzig defensiv ­ar­beitenden Nebenleute assistieren den Abwehrspielern und verengen die Räume vor dem ­eigenen Tor beziehungsweise Strafraum. Bei eigenen Angriffen halten sie sich zurück.

Vorteile

  • Dem Gegner wird durch die extrem massierte Defensive kaum Raum für überraschende Aktionen geboten.
  • Zugleich lockt dieses einzig auf Torverhinderung bedachte System die Verteidiger des anderen Teams aus ihrer Reihe heraus.
  • Dreiecke bilden sich bei zehn Spielern rund um den eigenen Strafraum quasi von selbst.
  • Das 4‑6‑0 eignet sich hervorragend um die letzten Minuten ohne Gegentor über die Bühne zu bringen.

Nachteile

  • Die Distanz bis zum gegnerischen Tor ist beim Ballgewinn sehr weit. So wird von den offensiv ausgerichteten Spielern viel Laufarbeit und hohe Kreativität eingefordert.
  • Die Absprache zwischen den Mannschaftsteilen muss stimmen – gerade wenn alle Spieler ­defensiv arbeiten.