Nicht im Kader am Spieltag – wie man das im Jugendfußball gut kommuniziert

Nach dem Abschlusstraining, kurz vor dem Spiel, entsteht im Jugendfußball eine Situation, die völlig normal ist und dennoch regelmäßig für Unruhe sorgt. Grundsätzlich ist es gerade im Jugendbereich natürlich gewollt, dass alle Kinder spielen. Spielzeit, Beteiligung und Erlebnisse auf dem Platz stehen im Mittelpunkt. Gleichzeitig ist es aber auch ein positives Zeichen, wenn alle Spieler fit sind, regelmäßig trainieren und sich gut präsentieren – denn genau dann entsteht überhaupt erst die Situation, dass ein Trainer eine Auswahl treffen muss.

Diese sogenannte Luxusentscheidung ist kein Problem, sondern Ausdruck einer funktionierenden Mannschaft. Sie kommt in höheren Altersklassen, im ambitionierten Nachwuchsfußball oder später im Herrenbereich deutlich häufiger vor als beispielsweise in der E-Jugend. Umso wichtiger ist es, früh zu lernen, wie man mit solchen Situationen umgeht. Denn der Konflikt entsteht fast nie durch die Entscheidung selbst, sondern durch die Art, wie sie kommuniziert wird. Gute Kommunikation entscheidet darüber, ob ein Spieltag als Momentaufnahme wahrgenommen wird oder ob daraus ein dauerhaftes Thema entsteht, das Kinder, Eltern und Trainer belastet.

Unsicherheit entsteht durch mangelnde Kommunikation

Begrenzte Spieltagskader gehören zum Fußball. Spielordnungen, Platzgrößen, Fahrgemeinschaften oder begrenzte Spielzeiten setzen dabei oft klare Rahmenbedingungen. 

Diese Realität ist weder unfair noch außergewöhnlich. Problematisch wird sie vorallem dann, wenn Trainer versuchen, sie zu erklären, zu rechtfertigen oder zu relativieren. Je mehr Gründe genannt werden, desto größer wird der Interpretationsraum. Klarheit wirkt in diesen Situationen entlastend, lange Erklärungen hingegen verstärken Unsicherheit.

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Author: Pascal Feber

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