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Mehr InformationenSpielnahes Training lässt sich nicht nur daran erkennen, ob eine Übung Gegnerdruck, Tore, eine Spielrichtung und Umschaltsituationen enthält. Ein freies 5-gegen-5 bildet diese Elemente zwar ab und ist damit allgemein spielnah. Die Spieler agieren dabei aber nicht automatisch in den gleichen Positionen, Räumen und Distanzen wie im Wettkampf.
Auch eine Übungsform ohne Gegenspieler kann spielnah sein. Wird beispielsweise ein Rückpass mit anschließender Flanke aus dem Halbraum trainiert, fehlen aber Gegnerdruck und Umschaltmomente. Trotzdem bildet die Übung einen konkreten taktischen Ablauf sowie realistische Positionen und Distanzen ab.
Deshalb sollte zwischen allgemeiner und spezifischer Spielnähe unterschieden werden. Allgemeine Spielnähe entsteht durch typische Elemente des Fußballspiels. Spezifische Spielnähe bedeutet, dass eine Übung gezielt Situationen aus der eigenen Spielidee oder dem kommenden Wettkampf simuliert. Entscheidend ist daher, welche Inhalte im Training abgebildet werden sollen.


