Für Kinder kann der Profifußball eine Motivation und ein Problem zugleich sein. Auf der einen Seite dienen die Dribblings von Yamal oder der Ehrgeiz von Ronaldo als Inspiration. Kinder sehen, zu welchen Leistungen der Mensch fähig ist und möchten genauso gut wie ihre Idole werden. Dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz sind solche, kindlichen Träume etwas Wertvolles – sie fördern die Fantasie und dienen als Ansporn.
Auf der anderen Seite orientieren sich nicht nur die Kinder an Profispielern, sondern auch junge Trainer an erfolgreichen Trainern wie Guardiola oder Klopp – und das ist leider nicht immer im Sinne der Kinder. Das Training wird dann zum Schachspiel und nicht zum Ort der individuellen Entwicklung.
➔ Im Kinderfußball bilden wir Spieler und keine Teams aus
Oftmals führt das Einstudieren von komplexen, starren Mannschaftsabläufen im Kinderfußball aber sowieso zu Frust. Die Kinder sind überfordert, stehen viel rum und schalten irgendwann ab. Der Trainer kann nicht nachvollziehen, dass die Kinder den „Plan“ nicht umsetzen können. Sie verstehen nicht, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind. Kinder denken und verstehen ihre Umwelt anders.
➔ Kinder sind keine kleine Erwachsene
Kindgerecht coachen und trainieren
In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der emotionalen und kognitiven Entwicklung von Kindern. Du erfährst, wie Kinder in verschiedenen Altersstufen denken und fühlen – und was das für dein Training und Coaching bedeutet.
Dafür bilden wir 2 Altersgruppen – wir betrachten Kinder von 6-9 Jahren und 10-12 Jahren Jahren. Diese Einteilung dient als grobe Orientierung, ersetzt aber nicht den Blick auf das einzelne Kind. Heranwachsende entwickeln sich mal früher, mal später. Es gibt plötzliche Entwicklungsschübe und individuelle Besonderheiten – das gilt es zu berücksichtigen.
Was du beim Training von 6- bis 9-jährigen beachten solltest
Kognitiv
- Kinder zwischen 6 und 9 Jahren sind meistens sehr fantasievoll, neugierig und ungeduldig.
- Sie erleben die Welt aus ihrer eigenen Sicht.
- Die Kinder erlernen die Fähigkeit, sich einfache Informationen zu merken und wiederzugeben.
- Sie entwickeln eine grundlegende Vorstellung von Zeit und Raum.
- Die Kinder verfügen noch über eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und einen kleinen Wortschatz.
- Die Kinder denken im Hier und Jetzt.
- Sie können noch weder abstrakt noch hypothetisch denken.
Gleich gehts weiter...
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Autor: Luis Österlein




