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Fußballübung „Dreierpass“: Schnelligkeit & Passspiel

Verbinde Schnelligkeitstraining mit einer Passübung. Beim „Dreierpass“ werden technische und athletische Komponenten geschickt miteinander verknüpft.

Kurz vor dem Start: immer 3 Spieler bilden ein „Pass-Team“.

Wie der Name vermuten lässt, beschäftigt eine Passfolgeim „Dreierpass“ stets drei Athleten. Die Spieler stehen sich zu Beginn im Abstand von etwa zwölf bis 15 Metern gegenüber. Auf der einen Seite befinden sich zwei Spieler mit einem Ball, auf der anderen Seite wartet ein Spieler ohne Spielgerät. Auf beiden Seiten stehen die Spieler hinter durch Hütchen abgesteckten Toren. Die Distanz der neutralen Zone ist ebenfalls mit Deckeln markiert. Den Auftakt macht nun der ballführende Spieler, der in die neutrale Zone geht und von da den Spieler hinter dem gegenüberliegenden Hütchen mit einem präzisen Innenseitstoß bedient. Der Passgeber bleibt nach dem Zuspiel aber nicht stehen, sondern folgt seinem Passweg sofort und nimmt die Position des Passempfängers ein. Der nimmt die Kugel nämlich hinter seinem Tor an, geht wie sein Vorgänger in die neutrale Zone und spielt nun auch von da nun den nächsten Pass zu seinem Gegenüber. Da er danach ebenso seinem Passweg folgt und als nächster Passempfänger wieder wartet, folgt das Prinzip des Dreierpasses einer endlos laufenden Kette. Damit das Ganze nicht zum Ausdauertraining verkommt, solltet ihr in einem Durchgang nicht mehr als zehn bis zwölf Kontakte von euren Spielern fordern. Außerdem sollte der Trainer darauf achten, dass Präzision und Technik vor Geschwindigkeit gehen – die Laufgeschwindigkeit kann und soll gleichzeitig dennoch auf einem hohen Niveau sein.

Variieren lässt sich diese Übung, indem ihr die Spieler mal mit ihrem schwachen Fuß oder nach anfänglich größeren Toren auf etwas enger zusammengestellte Hütchen passen lasst. Aber auch ein Wettbewerb lässt sich aus dem Dreierpass machen. Um die fünf Teams a drei Spieler passen dann, bis sie beispielsweise als erstes zehn Tore erzielt haben. Auch die größte Anzahl an Ballkontakten in einer vorgegebenen Zeit oder die bestmögliche Präzision können eine Variante darstellen. Der Wettbewerb macht den Spielern nicht nur Spaß, er lässt sie sich auch an Drucksituationen gewöhnen, hilft ihnen, Frust einfach zu bewältigen oder bietet die Gelegenheit für ein ausdrückliches Lob. Damit alles fair bleibt, sollten die Mannschaften bestenfalls immer mal wieder durchgemischt werden.

Das Ziel: perfekte Technik bei hoher Geschwindigkeit.

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