Sportmentalübungen für…das tägliche Training (Teambuilding)

Wer seine Mitspieler kennt, kann sich besser auf sie einstellen – im Training und im Wettkampf. Die folgenden Übungen tragen zum Vertrauen und zur Wertschätzung innerhalb des Teams bei und bringen Abwechslung und Spaß in den Trainingsalltag. Alle Übungen sind für Kinder und Erwachsene geeignet.

Gemeinsam stark: Ein Team funktioniert nur als Kollektiv.

Übung 1: lebendiger Sitzkreis

Das Team stellt sich zunächst in einem großen Kreis auf. Dann gehen alle Spieler gemeinsam einen Schritt weiter in Richtung Kreismitte, bis sie, wie bei einer Polonaise ganz nahe zusammen stehen und das Team einen engen Kreis bildet. Nun setzen sich alle Teammitglieder so hin, dass jeder einzelne Spieler auf den Knien des Hintermannes sitzt. Das Besondere: derart verwurzelt kann keiner der Spieler umfallen. Das Team steht ganz stabil und es ist nahezu unmöglich diesen engen Kreis umzukippen.

Übung 2: Der Vielfüßler

Für diese Übung braucht man: 3-6 Hula Hoop-Reifen (ersatzweise gehen auch 3-6 Springseile), Gummibänder (ersatzweise auch Klebeband)

Der Trainer legt die Hula Hoop-Reifen im Abstand von ca. einem Meter auf den Boden (wer keine Reifen hat, kann auch Springseile kreisförmig auf den Boden auslegen). Anschließend stellen sich die Teammitglieder Schulter an Schulter auf und der Trainer verbindet mithilfe der Gummibänder die Füße der Teilnehmer miteinander. So entsteht eine Kette, wobei der erste und der letzte Teilnehmer in der Reihe jeweils nur mit einem Fuß an die Kette gebunden sind. Die Kette sieht demnach wie folgt aus: der rechte Fuß des ersten Teilnehmers ist mit dem linken Fuß des zweiten Teilnehmers verbunden, der rechte Fuß des zweiten Teilnehmers ist verbunden mit dem linken Fuß des dritten Teilnehmers, usw. Auf Kommando des Trainers läuft die Kette nun durch die Reihe der Hula Hoop-Reifen. Wichtig: die Füße der Teilnehmer müssen stets zusammenbleiben. Damit das klappt, muss das Team wie ein einziger Körper seine Schritte koordinieren. Diese Übung kann auch in Zweier-Teams gegeneinander ausgetragen werden. Die Erkenntnis der Übung: nur wenn alle die gleiche Strategie befolgen, kann die Aufgabe bewältigt werden. Spaß ist bei dieser Übung garantiert!

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Übung 3: Koordination im Team

Die folgende Übung findet in vier Schwierigkeitsstufen statt, fördert die Koordination im Team und macht eine Menge Spaß.

Stufe 1

Die Teammitglieder stellen sich im Kreis auf und fassen sich an den Händen. Auch der Trainer wird in den Kreis integriert. Dieser gibt nun folgende Bewegungs-Anweisungen:

  • Springe nach rechts
  • Springe nach links
  • Springe nach vorne
  • Springe nach hinten

Die Teilnehmer müssen nun gemeinsam die vom Trainer vorgegeben Anweisung befolgen und während der Ausführungen die Anweisungen noch einmal laut wiederholen.

Sprich: Trainer ruft die Anweisung: „Springt nach rechts!“ Teilnehmer springen nach rechts und rufen gleichzeitig: „Springt nach rechts!“.

Stufe 2

Zu Beginn macht der Kreis alle vier Anweisungen einmal in der oben beschriebenen Reihenfolge durch. So springen erst alle nach rechts, dann nach links, nach vorne und zum Abschluss nach hinten. Am besten so lange wiederholen, bis alle das Grundprinzip verstanden haben. Anschließend gibt der Trainer willkürliche Anweisungen von sich, die nicht der Reihenfolge entsprechen.

Sprich: Trainer: Springe nach rechts! – Springe nach hinten! – Springe nach links! – Springe nach vorne!

Stufe 3

Diese willkürlich gewählten Anweisungen wiederholt der Trainer so lange, bis der erste Fehler passiert. Dann steigt der Schwierigkeitsgrad. So lautet die nächste Anweisung: Sage das Gegenteil von dem was ich sage und tu das was ich sage!

Sprich: Trainer: „Springt nach rechts!“ – Teilnehmer springen nach rechts und rufen: „Springt nach links!“.

Stufe 4

Nun müssen die Teilnehmer zwar die Anweisung des Trainers korrekt wiederholen, allerdings müssen sie das genaue Gegenteil von dem machen, was der Trainer sagt.

Sprich: Trainer: „Springt nach vorne!“ – Teilnehmer springen nach hinten und rufen: „Springt nach vorne!“

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